2025-Simon-Deppe_Portrat

Simon Deppe

○● Simon Deppe (*1998) ist ein Fotojournalist aus Hannover. In seinen Arbeiten beschäftigt er sich mit Kapitalismus, Männlichkeit und Autoritarismus. Bevor er als Fotograf tätig wurde, studierte er Kommunikationsdesign in Konstanz. Seit 2023 studiert er «Visual Journalism and Documentary Photography» in Hannover.

 Hannover, Deutschland
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Der Gipfel des Mönchs (4.110 m) steht für die veränderte Wahrnehmung der Alpen. Was einst als gefährlicher Ort gefürchtet wurde, ist heute einer der beliebtesten Viertausender der Schweiz. Trotzdem bleibt der Mönch ein gefährlicher Berg. Immer wieder ereignen sich Unfälle, besonders beim Abstieg, wenn Bergsteiger*innen erschöpft sind. 11.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Der Gipfel des Mönchs (4.110 m) steht für die veränderte Wahrnehmung der Alpen. Was einst als gefährlicher Ort gefürchtet wurde, ist heute einer der beliebtesten Viertausender der Schweiz. Trotzdem bleibt der Mönch ein gefährlicher Berg. Immer wieder ereignen sich Unfälle, besonders beim Abstieg, wenn Bergsteiger*innen erschöpft sind. 11.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Röntgenbild von Ötzi. Beim Versuch die Mumie aus dem Eis zu befreien (1991), wurde ihr linker Oberarm gebrochen. Zudem wurde die linke Hüfte durch einen Pressluftmeissel beschädigt. Mehrere Tage lag der Tote, mit einem Plastiksack bedeckt, in einer Schmelzwasserpfütze, bis genügend Ressourcen für die Bergung bereitstanden. Erst nach genaueren Untersuchungen wurde klar, dass die Leiche ca. 5.500 Jahre alt ist. 07.01.2025, Bozen, Italien, © 2025 Simon Deppe
Röntgenbild von Ötzi. Beim Versuch die Mumie aus dem Eis zu befreien (1991), wurde ihr linker Oberarm gebrochen. Zudem wurde die linke Hüfte durch einen Pressluftmeissel beschädigt. Mehrere Tage lag der Tote, mit einem Plastiksack bedeckt, in einer Schmelzwasserpfütze, bis genügend Ressourcen für die Bergung bereitstanden. Erst nach genaueren Untersuchungen wurde klar, dass die Leiche ca. 5.500 Jahre alt ist. 07.01.2025, Bozen, Italien, © 2025 Simon Deppe
Sprengvortrieb im Brenner-Basis-Tunnel. Seit 17 Jahren arbeiten sich Österreich und Italien unter den Alpen hindurch. Die Fertigstellung des Tunnels ist für 2032 geplant. Bei seiner Fertigstellung wird er die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt sein. 18.11.2024, bei Steinach am Brenner, Österreich, © 2024 Simon Deppe
Sprengvortrieb im Brenner-Basis-Tunnel. Seit 17 Jahren arbeiten sich Österreich und Italien unter den Alpen hindurch. Die Fertigstellung des Tunnels ist für 2032 geplant. Bei seiner Fertigstellung wird er die längste unterirdische Eisenbahnverbindung der Welt sein. 18.11.2024, bei Steinach am Brenner, Österreich, © 2024 Simon Deppe
Bergsportlerin Laura Rössinger. Laut DAV sind die Hauptmotive für Bergbesuche Stressabbau und Naturerleben. Der Kulturphilosoph Jens Badura beschreibt die Alpen als einen Raum, der den Menschen durch seine physische Präsenz zur Selbstreflexion anregt. 31.12.2024, bei Urnäsch, Schweiz, © 2024 Simon Deppe
Bergsportlerin Laura Rössinger. Laut DAV sind die Hauptmotive für Bergbesuche Stressabbau und Naturerleben. Der Kulturphilosoph Jens Badura beschreibt die Alpen als einen Raum, der den Menschen durch seine physische Präsenz zur Selbstreflexion anregt. 31.12.2024, bei Urnäsch, Schweiz, © 2024 Simon Deppe
Bibliothek der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Die Hüttenwarte Sonja Stöckli und Thomas Furter kümmern sich um die Wartung der Infrastruktur. Die meisten wissenschaftlichen Geräte werden von Universitäten aus ferngesteuert bedient. 12.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Bibliothek der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Die Hüttenwarte Sonja Stöckli und Thomas Furter kümmern sich um die Wartung der Infrastruktur. Die meisten wissenschaftlichen Geräte werden von Universitäten aus ferngesteuert bedient. 12.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Modell des Brenner Passes. Seit mindestens 3.500 Jahren, wird dieser niedrigste Übergang des Alpenhauptkamms von Menschen begangen. Was als einfacher Saumpfad begann, entwickelte sich zur römischen Heerstrasse, dann zur meistgenutzten Alpenstrasse des Mittelalters und schliesslich zur bedeutendsten Nord-Süd-Transitroute Europas mit jährlich über 50 Millionen Tonnen Frachtvolumen. 17.11.2024, Franzensfeste, Italien, © 2024 Simon Deppe
Modell des Brenner Passes. Seit mindestens 3.500 Jahren, wird dieser niedrigste Übergang des Alpenhauptkamms von Menschen begangen. Was als einfacher Saumpfad begann, entwickelte sich zur römischen Heerstrasse, dann zur meistgenutzten Alpenstrasse des Mittelalters und schliesslich zur bedeutendsten Nord-Süd-Transitroute Europas mit jährlich über 50 Millionen Tonnen Frachtvolumen. 17.11.2024, Franzensfeste, Italien, © 2024 Simon Deppe
Tourist*innen auf dem Jungfraujoch (3.463 m). Der Bollywood-Klassiker «Dilwale Dulhania Le Jayenge» (1995) stilisierte das Jungfraujoch als romantischen Sehnsuchtsort. In der Folge vervielfachte sich die Zahl indischer Tourist*innen in der Schweiz, insbesondere in den Berner Alpen. Heute gehört das Jungfraujoch zu den beliebtesten Reisezielen für Besucher*innen aus Indien. 11.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Tourist*innen auf dem Jungfraujoch (3.463 m). Der Bollywood-Klassiker «Dilwale Dulhania Le Jayenge» (1995) stilisierte das Jungfraujoch als romantischen Sehnsuchtsort. In der Folge vervielfachte sich die Zahl indischer Tourist*innen in der Schweiz, insbesondere in den Berner Alpen. Heute gehört das Jungfraujoch zu den beliebtesten Reisezielen für Besucher*innen aus Indien. 11.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Forschungsberichte in der Bibliothek der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Sie zählt zu den höchstgelegenen der Welt und dient seit 1931 Wissenschaftler*innen als essentieller Arbeitsraum. Ihr Bestand umfasst wissenschaftliche Publikationen zu den auf dem Jungfraujoch durchgeführten Experimenten in den Bereichen Meteorologie, Glaziologie, Astronomie und Kosmische Strahlung. 12.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Forschungsberichte in der Bibliothek der hochalpinen Forschungsstation Jungfraujoch. Sie zählt zu den höchstgelegenen der Welt und dient seit 1931 Wissenschaftler*innen als essentieller Arbeitsraum. Ihr Bestand umfasst wissenschaftliche Publikationen zu den auf dem Jungfraujoch durchgeführten Experimenten in den Bereichen Meteorologie, Glaziologie, Astronomie und Kosmische Strahlung. 12.01.2025, Jungfraujoch, Schweiz, © 2025 Simon Deppe
Modell des Brenner-Basis Tunnel. Um den Tunnel unter dem Fluss Eisack hindurchzuführen, wurde der Boden zunächst mit flüssigem Stickstoff (-196°C) vereist. Anschließend wurde die Temperatur zwischen -30°C und -35°C gehalten, um den Vortrieb durch den gefrorenen Boden zu ermöglichen. Das Vereisungsverfahren wurde angewendet, um eine Verlegung des Flusses Eisack zu vermeiden und die Umweltauswirkungen zu minimieren. 17.11.2024, Franzensfeste, Italien, © 2024 Simon Deppe
Modell des Brenner-Basis Tunnel. Um den Tunnel unter dem Fluss Eisack hindurchzuführen, wurde der Boden zunächst mit flüssigem Stickstoff (-196°C) vereist. Anschließend wurde die Temperatur zwischen -30°C und -35°C gehalten, um den Vortrieb durch den gefrorenen Boden zu ermöglichen. Das Vereisungsverfahren wurde angewendet, um eine Verlegung des Flusses Eisack zu vermeiden und die Umweltauswirkungen zu minimieren. 17.11.2024, Franzensfeste, Italien, © 2024 Simon Deppe
Nachbildung Ötzi. 61 Tattoos bedecken Knie-, Hand- & Fussgelenke der Mumie. CT-Scans zeigen dass die meisten exakt über pathologischen Knochenveränderungen liegen. Die Markierungen entsprechen Akupunkturpunkten zur Schmerzlinderung der abgenutzen Gelenke. 07.01.2025, Bozen, Italien, © 2025 Simon Deppe
Nachbildung Ötzi. 61 Tattoos bedecken Knie-, Hand- & Fussgelenke der Mumie. CT-Scans zeigen dass die meisten exakt über pathologischen Knochenveränderungen liegen. Die Markierungen entsprechen Akupunkturpunkten zur Schmerzlinderung der abgenutzen Gelenke. 07.01.2025, Bozen, Italien, © 2025 Simon Deppe

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