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Armina Ahmadinia

○● Armina Ahmadinia (*1989) lebte und arbeitete als freischaffende Fotografin im Iran. In Teheran schloss sie ihren Bachelor in Grafikdesign ab. 2022 wanderte sie für das Studium Visual Journalism & Documentary Photography nach Deutschland aus und beschäftigt sich seitdem vor allem mit dem gesellschaftlichen Nutzen der Fotografie und dem Thema Frauenrechte.

 Hannover, Deutschland
 Website

Rojan. Rojan Rajabpour (meine Mutter) neben den Bauwerken am Strand. Der unkontrollierte Bau von Freizeit- und Touristengebäuden entlang der Küste, der in den letzten Jahren ohne Beachtung der gesetzlichen Küstenschutzgrenzen durchgeführt wurde, hat erhebliche Auswirkungen auf die Zerstörung des natürlichen Ökosystems des Meers gehabt. 20.04.2024, Kelachay (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Rojan - Rojan Rajabpour (meine Mutter) neben den Bauwerken am Strand. Der unkontrollierte Bau von Freizeit- und Touristengebäuden entlang der Küste, der in den letzten Jahren ohne Beachtung der gesetzlichen Küstenschutzgrenzen durchgeführt wurde, hat erhebliche Auswirkungen auf die Zerstörung des natürlichen Ökosystems des Meers gehabt. 20.04.2024, Kelachay (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Jedes Jahr im Herbst und Winter, fischen die lokalen Fischer Weissfisch, Karpfen u Großkopfmeeräschen mit unterschiedlichsten Methoden – entweder mittels der Methode «Salik» oder durch das Auslegen und Einholen von Netzen mithilfe von Booten. In den letzten Jahren hat der illegale Fischfang stark zugenommen. Schätzungen zufolge entfallen rund 35 % des gesamten Fischfangs im Kaspischen Meer auf illegale Aktivitäten, was nicht nur den wirtschaftlichen Wert der gefangenen Fische schmälert, sondern auch dem Ökosystem des Meeres irreparable Schäden zufügt. 04.03.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024Armina Ahmadinia
Lokale Fischer - Jedes Jahr im Herbst und Winter, fischen die lokalen Fischer Weissfisch, Karpfen u Großkopfmeeräschen mit unterschiedlichsten Methoden – entweder mittels der Methode «Salik» oder durch das Auslegen und Einholen von Netzen mithilfe von Booten. In den letzten Jahren hat der illegale Fischfang stark zugenommen. Schätzungen zufolge entfallen rund 35 % des gesamten Fischfangs im Kaspischen Meer auf illegale Aktivitäten, was nicht nur den wirtschaftlichen Wert der gefangenen Fische schmälert, sondern auch dem Ökosystem des Meeres irreparable Schäden zufügt. 04.03.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024Armina Ahmadinia
Malavan-Liebhaber - Das Cafè «Asheghan-e-Malavan» (Malavan-Liebhaber) gehört zu den ältesten Cafés der Stadt Anzali. Es war über viele Jahre hinweg einer der beliebtesten Treffpunkte für ältere Menschen und Pensionäre – insbesondere für ehemalige Mitarbeiter der Fischereibehörde, Zollbehörde,Trainer und frühere Fußballspieler des Fußballvereins Malavan. In den letzten Jahren hat die fehlende Unterstützung der Regierung für Bandar Anzali – einen der größten Handelshäfen Irans – die Lebensumstände der Rentner stark beeinträchtigt und ihre Hoffnung und Lebensmotivation deutlich verringert. 05.03.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Malavan-Liebhaber - Das Cafè «Asheghan-e-Malavan» (Malavan-Liebhaber) gehört zu den ältesten Cafés der Stadt Anzali. Es war über viele Jahre hinweg einer der beliebtesten Treffpunkte für ältere Menschen und Pensionäre – insbesondere für ehemalige Mitarbeiter der Fischereibehörde, Zollbehörde,Trainer und frühere Fußballspieler des Fußballvereins Malavan. In den letzten Jahren hat die fehlende Unterstützung der Regierung für Bandar Anzali – einen der größten Handelshäfen Irans – die Lebensumstände der Rentner stark beeinträchtigt und ihre Hoffnung und Lebensmotivation deutlich verringert. 05.03.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Der zweite Beobachtungsturm der Halbinsel Miankale - Alte Autoreifen werden als Vogeltränken verwendet. Die Halbinsel Miankale ist mit einer Fläche von mehr als 68.000 Hektar das einzige geschützte Gebiet an der Südküste des Kaspischen Meeres, das als Lebensraum für Fische und Zugvögel dient. In den letzten Jahren haben wir jedoch einen dramatischen Rückgang der Vögel und Fische sowie eine Abnahme der Vegetation in diesem Gebiet beobachtet. Etwa 30 % des internationalen Miankaleh-Feuchtgebiets sind ausgetrocknet. 03.04.2024, Halbinsel Miankale (Mazandaran Province),Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Der zweite Beobachtungsturm der Halbinsel Miankale - Alte Autoreifen werden als Vogeltränken verwendet. Die Halbinsel Miankale ist mit einer Fläche von mehr als 68.000 Hektar das einzige geschützte Gebiet an der Südküste des Kaspischen Meeres, das als Lebensraum für Fische und Zugvögel dient. In den letzten Jahren haben wir jedoch einen dramatischen Rückgang der Vögel und Fische sowie eine Abnahme der Vegetation in diesem Gebiet beobachtet. Etwa 30 % des internationalen Miankaleh-Feuchtgebiets sind ausgetrocknet. 03.04.2024, Halbinsel Miankale (Mazandaran Province),Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Adeleh - Adeleh und ihr Ehemann Ali nach dem Iftar im Monat Ramadan. Die Turkmen sind sunnitische Muslime, für die der Monat Ramadan ein sehr bedeutender und spiritueller Monat ist. 24.3.2024, Gomischan (Golestan Province), Iran,  © 2024 Armina Ahmadinia
Adeleh - Adeleh und ihr Ehemann Ali nach dem Iftar im Monat Ramadan. Die Turkmenen sind sunnitische Muslime, für die der Monat Ramadan ein sehr bedeutender und spiritueller Monat ist. 24.3.2024, Gomischan (Golestan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Haare frisieren - Aufgrund des Anstiegs der Jugendarbeitslosigkeit und schwacher wirtschaftlicher Bedingungen hat in den letzten Jahren die Migration junger Turkmenen zur Arbeit in grössere Städte oder in benachbarte Länder zugenommen. 19.3.2024, Hafen von Torkaman (Golestan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Haare frisieren - Aufgrund des Anstiegs der Jugendarbeitslosigkeit und schwacher wirtschaftlicher Bedingungen hat in den letzten Jahren die Migration junger Turkmenen zur Arbeit in grössere Städte oder in benachbarte Länder zugenommen. 19.3.2024, Hafen von Torkaman (Golestan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Der Beluga-Stör (Huso huso) im Teich des Ramsar-Museum - In der Vergangenheit war das Kaspische Meer die wichtigste Quelle für Störfische weltweit, doch heute stehen viele Störarten auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Aufgrund von Überfischung, illegalem Kaviarhandel, Umweltverschmutzung und dem Bau von Dämmen, sind ihre Bestände drastisch zurückgegangen. 15.4.2024, Ramsar (Mazandaran Province),Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Der Beluga-Stör (Huso huso) im Teich des Ramsar-Museum - In der Vergangenheit war das Kaspische Meer die wichtigste Quelle für Störfische weltweit, doch heute stehen viele Störarten auf der Liste der vom Aussterben bedrohten Arten. Aufgrund von Überfischung, illegalem Kaviarhandel, Umweltverschmutzung und dem Bau von Dämmen, sind ihre Bestände drastisch zurückgegangen. 15.4.2024, Ramsar (Mazandaran Province),Iran, © 2024 Armina Ahmadinia
Ausbaggerung - Die Wasserstrasse zwischen dem Hafen von Torkaman und der Insel Ashuradeh, deren Länge auf etwa zwei Kilometer geschätzt wird, ist ein Teil des Golfs von Gorgan. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Gebiet aufgrund des Rückzugs des Meerwassers sowie verstärkter Sedimentablagerungen zusehends verändert. Ein erheblicher Teil der Küstenlinie auf der Hafenseite ist mittlerweile ausgetrocknet. Um diesem Prozess entgegenzuwirken werden derzeit Ausbaggerungsmassnahmen in dem betroffenen Gebiet durchgeführt. 9.4.2024, Torkaman Hafen (Golestan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.
Ausbaggerung - Die Wasserstrasse zwischen dem Hafen von Torkaman und der Insel Ashuradeh, deren Länge auf etwa zwei Kilometer geschätzt wird, ist ein Teil des Golfs von Gorgan. In den vergangenen Jahren hat sich dieses Gebiet aufgrund des Rückzugs des Meerwassers sowie verstärkter Sedimentablagerungen zusehends verändert. Ein erheblicher Teil der Küstenlinie auf der Hafenseite ist mittlerweile ausgetrocknet. Um diesem Prozess entgegenzuwirken werden derzeit Ausbaggerungsmassnahmen in dem betroffenen Gebiet durchgeführt. 9.4.2024, Torkaman Hafen (Golestan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.
Andranik Restaurant - Eines der wenigen verbleibenden armenischen Restaurants in Anzali. 7.3.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.
Andranik Restaurant - Eines der wenigen verbleibenden armenischen Restaurants in Anzali. 7.3.2024, Anzali Hafen (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.
Pareh - Das traditionelle Fischen «Pareh» ist mehrere Jundhert Jahre alt. Holzboote ziehen die Netze, um Knochenfische zu fangen. In den letzten Jahren mussten viele «Pareh»-Genossenschaften ihre Tätigkeit aufgrund mangelnder Unterstützung  einstellen. 13.2.2024, Kelachay (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.
Pareh - Das traditionelle Fischen «Pareh» ist mehrere Jundhert Jahre alt. Holzboote ziehen die Netze, um Knochenfische zu fangen. In den letzten Jahren mussten viele «Pareh»-Genossenschaften ihre Tätigkeit aufgrund mangelnder Unterstützung einstellen. 13.2.2024, Kelachay (Guilan Province), Iran, © 2024 Armina Ahmadinia.

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