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Lando Hass

○● Lando Hass wurde 1994 in Ostercappeln, Deutschland, geboren und wuchs in der Schweiz auf. Nachdem er als Werbefotograf gearbeitet hatte, begann er 2016 ein Studium des Fotojournalismus und der Dokumentarfotografie an der Hochschule Hannover, das er Anfang 2022 abschloss. Seit 2019 wird Lando von der Agentur Laif vertreten. Von Mai bis November 2020 absolvierte er ein Praktikum als Fotograf bei der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.). Der Schwerpunkt seiner Arbeit liegt auf Umwelt-, geopolitischen und Menschenrechtsthemen. 

 Frankfurt am Main, Deutschland
 Website

Innocence bring ihren Fleischeinkauf vom Markt nach Hause. Zwei Antilopen und zwei Affen befinden sich in der Schüssel. Affen gehören in Zentralafrika zur Grundnahrung. Die Jagd und der Handel mit Wildtieren spielen eine Schlüsselrolle beim Auftreten neuer Infektionskrankheiten. So auch beim Ausbruch der Corona-Pandemie. 09.11.2021 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Innocence bring ihren Fleischeinkauf vom Markt nach Hause. Zwei Antilopen und zwei Affen befinden sich in der Schüssel. Affen gehören in Zentralafrika zur Grundnahrung. Die Jagd und der Handel mit Wildtieren spielen eine Schlüsselrolle beim Auftreten neuer Infektionskrankheiten. So auch beim Ausbruch der Corona-Pandemie. 09.11.2021 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Die Transformation von Land, meist in Form von Umwandlung von unberührten Naturlandschaften in landwirtschaftlich produktive Flächen, gilt als der größte Treiber für neu auftretende zoonotische Infektionskrankheiten. Natürliche Lebensräume werden zerstört und in Flächen für die Nutztierhaltung umgewandelt. Wildtiere müssen sich ihren Lebensraum mit domestizierten Tieren teilen oder dringen in Städte ein und lassen sich dort nieder. Als Folge davon nehmen die Berührungspunkte von Tier und Mensch zu, was den Austausch von Krankheitserregern befördert. 08.11,21 // Dzanga-Sangha-Schutzgebiet, bei Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Die Transformation von Land, meist in Form von Umwandlung von unberührten Naturlandschaften in landwirtschaftlich produktive Flächen, gilt als der größte Treiber für neu auftretende zoonotische Infektionskrankheiten. Natürliche Lebensräume werden zerstört und in Flächen für die Nutztierhaltung umgewandelt. Wildtiere müssen sich ihren Lebensraum mit domestizierten Tieren teilen oder dringen in Städte ein und lassen sich dort nieder. Als Folge davon nehmen die Berührungspunkte von Tier und Mensch zu, was den Austausch von Krankheitserregern befördert. 08.11,21 // Dzanga-Sangha-Schutzgebiet, bei Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Lastwagen mit Baumstämmen auf der Ladefläche. Die Hälfte aller bekannten zoonotischen Infektionskrankheiten geht auf die Zerstörung von Ökosystemen zurück. Studien legen nahe, dass Ebola-Ausbrüche in Zentral- und Westafrika mit einem vorangegangenem Verlust von dichtem Wald in enger Verbindung stehen. 02.11.21 in Mambéré-Kadéï, Zentralafrikanische Republik. © 2021 Lando Hass
Lastwagen mit Baumstämmen auf der Ladefläche. Die Hälfte aller bekannten zoonotischen Infektionskrankheiten geht auf die Zerstörung von Ökosystemen zurück. Studien legen nahe, dass Ebola-Ausbrüche in Zentral- und Westafrika mit einem vorangegangenem Verlust von dichtem Wald in enger Verbindung stehen. 02.11.21 in Mambéré-Kadéï, Zentralafrikanische Republik. © 2021 Lando Hass
Thais Tombolomako bereitet die Analyse einer Probe im Feldlabor der Projektgruppe „Epidemiologie hochpathogener Erreger“ vor. Obwohl das Labor in einer einfachen Holzhütte eingerichtet ist, die nur Fliegengitter als Fenster hat, können hier sogar PCR-Tests für verschiedene Krankheiten durchgeführt werden. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Thais Tombolomako bereitet die Analyse einer Probe im Feldlabor der Projektgruppe „Epidemiologie hochpathogener Erreger“ vor. Obwohl das Labor in einer einfachen Holzhütte eingerichtet ist, die nur Fliegengitter als Fenster hat, können hier sogar PCR-Tests für verschiedene Krankheiten durchgeführt werden. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Wissenschaftler des RKI beobachten drei habituierte Flachlandgorillagruppen im Dzanga-Sangha-Nationalpark. Sie interessieren sich für den Gesundheitszustand der Tiere. Erkrankt einer der Primaten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Erreger auch den Menschen infizieren kann. Monatlich wird eine Kotprobe von jedem Individuum gesammelt. Stirbt eines der Tiere nach einer Krankheit, wird es seziert um die Todesursache zu bestimmen und mögliche neue Infektionskrankheiten zu identifizieren. 06.11.21 // Dzanga-Sangha-Nationalpark, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Wissenschaftler des RKI beobachten drei habituierte Flachlandgorillagruppen im Dzanga-Sangha-Nationalpark. Sie interessieren sich für den Gesundheitszustand der Tiere. Erkrankt einer der Primaten, ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass der Erreger auch den Menschen infizieren kann. Monatlich wird eine Kotprobe von jedem Individuum gesammelt. Stirbt eines der Tiere nach einer Krankheit, wird es seziert um die Todesursache zu bestimmen und mögliche neue Infektionskrankheiten zu identifizieren. 06.11.21 // Dzanga-Sangha-Nationalpark, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Doktorand Thais Tombolomako erläutert seiner Mentorin Ariane Düx seine Aufzeichnungen über die Gorillabeobachtungen. Im Hintergrund die beiden Tracker, deren Aufgabe es ist, die Tiere zu finden. Alle trage Masken, um die Gorillas nicht mit menschlichen Krankheiten zu infizieren und sich umgekehrt selbst zu schützen.05.11.21 // Dzanga-Sangha-Nationalpark, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Doktorand Thais Tombolomako erläutert seiner Mentorin Ariane Düx seine Aufzeichnungen über die Gorillabeobachtungen. Im Hintergrund die beiden Tracker, deren Aufgabe es ist, die Tiere zu finden. Alle trage Masken, um die Gorillas nicht mit menschlichen Krankheiten zu infizieren und sich umgekehrt selbst zu schützen.05.11.21 // Dzanga-Sangha-Nationalpark, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass 05-11-21 // Dzanga-Sangha-National- park, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik
Yanthe Nobel ist bemüht, mittels eines Fragebogens herauszufinden, wie sich die ca. 8.000 befragten Bewohner Bayangas ernähren. Sie möchte wissen, wie sie ihr Fleisch zubereiten, ob kranke oder tot gefundene Tiere gegessen werden, wie erkrankte Nutztiere behandelt werden und was die Bewohner über Zoonosen und deren Übertragung wissen. 09.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Yanthe Nobel ist bemüht, mittels eines Fragebogens herauszufinden, wie sich die ca. 8.000 befragten Bewohner Bayangas ernähren. Sie möchte wissen, wie sie ihr Fleisch zubereiten, ob kranke oder tot gefundene Tiere gegessen werden, wie erkrankte Nutztiere behandelt werden und was die Bewohner über Zoonosen und deren Übertragung wissen. 09.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Yanthe Nobel vom RKI fängt Fliegen auf einem Fleischmarkt. Aus der Laboranalyse von gefangenen Fliegen lassen sich für die Wissenschaftler zahlreiche interessante Erkenntnisse ziehen. Dazu zählen u.A. die Artenvielfalt, grassierende Krankheiten und der Austausch zwischen menschlichen und tierischen Habitaten. Die Insekten nehmen viel organisches Material auf, das sich um sie herum befindet. Sie ernähren sich von Fäkalien, Kadavern, manchmal sogar von lebenden Tieren, sodass sie fast überall DNA sammeln und damit wertvolle Daten für die Wissenschaftler liefern. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. ©2021 Lando Hass
Yanthe Nobel vom RKI fängt Fliegen auf einem Fleischmarkt. Aus der Laboranalyse von gefangenen Fliegen lassen sich für die Wissenschaftler zahlreiche interessante Erkenntnisse ziehen. Dazu zählen u.A. die Artenvielfalt, grassierende Krankheiten und der Austausch zwischen menschlichen und tierischen Habitaten. Die Insekten nehmen viel organisches Material auf, das sich um sie herum befindet. Sie ernähren sich von Fäkalien, Kadavern, manchmal sogar von lebenden Tieren, sodass sie fast überall DNA sammeln und damit wertvolle Daten für die Wissenschaftler liefern. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. ©2021 Lando Hass
Neben den Erkenntnissen darüber, welche Arten wo und wie häufig auftreten, können in den Fliegen auch manche Krankheitserreger direkt nachgewiesen werden, wenn die Fliegen von erkrankten Tieren gefressen haben, darunter Milzbrand, Triponema, aber auch Viren wie Affenpocken. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. ©2021 Lando Hass
Neben den Erkenntnissen darüber, welche Arten wo und wie häufig auftreten, können in den Fliegen auch manche Krankheitserreger direkt nachgewiesen werden, wenn die Fliegen von erkrankten Tieren gefressen haben, darunter Milzbrand, Triponema, aber auch Viren wie Affenpocken. 11.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Thais Tombolomako steht vor dem Feldlabor der Projektgruppe P3 „Epidemiologie hochpathogener Erreger“. 10.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass
Thais Tombolomako steht vor dem Feldlabor der Projektgruppe P3 „Epidemiologie hochpathogener Erreger“. 10.11.21 // Bayanga, Sangha-Mbaéré Zentralafrikanischen Republik. © 2021 Lando Hass

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